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Das Cordon bleu – ein Schweizer Küchenpromi

Begeben Sie sich jetzt auf eine Reise zu den Ursprüngen des Cordon bleus und entdecken Sie neue Interpretationen des bekannten Küchenklassikers.

Der Mythos des Cordon bleus

Mit feinem Schinken und Käse gefüllt, ist das Cordon bleu beliebt in jeder Küche. Doch woher kommt es eigent­lich? Bei unserer Recherche sind wir auf 2 Theorien zum Ursprung des Cordon bleu gestossen.

Schiff im Wasser

Unsere erste Geschichte beginnt im Jahr 1929. Die «Bremen», ein deut­sches Passagierschiff, wurde gerade für die schnellste Überquerung des Atlantiks mit dem blauen Band ausgezeichnet. Um diesen Erfolg gebührend zu feiern, gab der Kapitän ein Bankett in Auftrag. Er beauftragte seinen Schweizer Küchenchef ein besonderes Gericht mit Käse zu kochen. Jedoch hatte dieser bereits Kalbfleisch für das Bankett aufgetaut. Nach ein paar Experimenten kam der Koch auf die Idee, das Kalbsfleisch einfach mit Schinken sowie Käse zu füllen und es anschliessend zu pa­nieren. Das so entstandene Gericht nannte er zu Ehren der Rekordüberfahrt blaues Band oder Cordon bleu.

Straße mit Häusern

Die zweite Geschichte führt uns in ein kleines Gasthaus bei Brig im Wallis. Dort plagte die Köchin ein Problem: Sie hatte zu wenig Schweinskarree für die anwesenden Gäste. In dieser Not­situation kam ihr eine geniale Idee. Sie schnitt das Karree in dünne Schei­ben, füllte es mit Schinken sowie Käse und panierte es. Das Gericht schmeckte den Gästen und so nahm sie es in die Speisekarte unter dem Namen Cordon bleu auf. Das bedeutete damals so viel wie nach Art der guten Köchin.

Dass das Cordon Bleu auch heute noch ein Klassiker ist, verdankt es seiner Vielseitigkeit: Vom Fleisch über die Füllung bis hin zur Panade - beim Cordon bleu können Sie immer etwas Neues ausprobieren.

Die Wahl des richtigen Fleisches

Hier gibt es nur eines zu beachten: Die Fleischqualität. Denn die Grundlage jedes guten Cordon bleus ist gutes Fleisch. Das klassisches Cordon bleu wird aus Kalb oder Schwein gemacht. Und für eine leichtere Version können Sie einfach zum Poulet greifen.

Cordon bleu wird auf Brett dünn geklopft

Bei der Füllung ist fast alles möglich

Im Laufe der Zeit haben sich unzählige Varianten an Füllungen für das Cordon bleu entwickelt. Ob Cordon bleu mit Ananas, die Bündner-Variante mit Bergkäse und Kräutern oder mit Sauer­kraut – bei der Füllung sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Also legen Sie los und entdecken Sie hier viele überraschende Cordon-bleu-Füllungen.

Cordon bleu Füllung

Panade ist nicht gleich Panade

Die Panade Klassiker

Auch bei der Panade gibt es einige Möglichkeiten zur Variation. Dabei sind die folgenden Panaden die klassisch­sten:

  1. Pariser Panade: Hier wird das Cordon bleu zuerst in Mehl und dann in Ei gewendet. Dabei wird bewusst auf Paniermehl verzich­tet.
  2. Mailänder Panade: Das Cordon bleu wird wieder in Mehl und Ei gewendet. Im letzten Schritt wird es mit einer Mischung aus Hart­käse und Paniermehl paniert.
  3. Wiener Panade: Erfahren Sie hier, wie die klassischste aller Pana­den garantiert zum Erfolg wird.
Cordon bleu wird paniert

Abwechslungsreiche Panaden

Gerade in den letzten Jahren haben sich aber viele neue Arten der Panaden entwickelt. Ein Beispiel dafür ist die Chips-Panade, bei der das Paniermehl durch zermahlene Chips ersetzt wer­den. Wer lieber Nachos hat, kann auch diese statt Chips verwenden. Gesündere Optionen wären zum Bei­spiel die Haferflocken-Kräuter- oder eine Cornflakes-Panade. Es gibt aber noch viele weitere Panaderezepte, die nur darauf warten, von Ihnen entdeckt zu werden.

VIELFÄLTIGE CORDON BLEU-REZEPTE:

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